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China sagt Nein zu Gentech-Nahrungsmitteln |
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18.07.03 |
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China
sagt "Nein" zu Gentech-Nahrungsmitteln |
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Peking/Wien
(pte) laut der Umweltorganisation
Greenpeace in Österreich
haben am heutigen Freitag 32 chinesische Lebensmittelproduzenten angekündigt,
keine gentechnisch veränderten Produkte auf den Markt zu bringen.
Hersteller, die keine Gentech-Nahrungsmittel verarbeiten sind:
Mead Johnson, Wrigley, Wyeth, Lipton ,Sojasauce-Produzent Lee
Kum Kee oder der größte Sojamilch-Hersteller Vitasoy. Greenpeace-Gentechnikexperte
Thomas Fertl meinte, |
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dass
die internationalen Produzenten aus dem schlechten Beispiel von
Nestle gelernt hätten. Der Lebensmittelkonzern war im letzten
Jahr stark von den chinesischen Verbrauchern kritisiert worden,
weil er in China schlechtere Standards
angewandt hatte als in Europa. Die genetisch veränderten Nestle-Produkte
wurde sogar von den Kosumenten in die Geschäfte zurückgebracht.
Seit März 2003 darf im Nordosten des Landes, in der Provinz
mit der größten Soja-Produktion, keine genmanipulierte
Soja angebaut werden. "Die Chinesen schließen sich dem
internationalen Trend zu gentechnik-freien Nahrungsmittelproduktion
an", so Fertl. Der Trend zu Gentechnik-freien Lebensmitteln
in China bekommt vor dem Hintergrund der Klage der USA vor der WTO
gegen das EU-Gentechnikrecht besonderes Gewicht. "Ziel der amerikanischen
Klage ist es, europäische Märke gegen die Interessen von
Umwelt und Konsumenten für Gentech-Food zu öffnen und andere
Länder abzuschrecken", kommentiert Fertl. Mit der Entscheidung
Chinas fällt ein weiterer Markt für Gentech-Nahrungsmittel
weg. Fertl ist überzeugt, dass auch die US-Bauern bald aus
der Gentechnik aussteigen werden.
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