Tel
Aviv - Über 60 Grad Celsius lässt den Menschen
den Schweiss nur so den Körper herunterlaufen, nur die
Hornissen sind fleissig wie immer, ihnen macht die Hitze nichts
aus, denn sie halten sich mit einer Art Wärmepumpe kühl. Forscher
der Universität Tel Aviv im Fachmagazin "Physical
Review Letters" fanden durch Infrarotbilder heraus, dass
die orientalische Hornisse (Vespa orientalis) deutlich kühler
ist als die Umgebungsluft.
So ist der Panzer des Insekts wie
die Thermoelemente einer elektrischen Wärme- oder Kühlpumpe sehr
ähnlich. Die Energieversorgung liefert eine Art von Solarzellen
in der Oberhaut, die Licht in Strom umwandeln. Bereits vor zehn
Jahren hatten die Forscher um Jacob S. Ishay in der Hornissenhaut
organische Halbleiterkristalle entdeckt, die wie Solarzellen
das einfallende Licht in Strom umwandeln.
Die Energie kann auch
im Panzer in chemisch gebundener Form gespeichert werden. So
kann sich die Hornisse wahlweise auch in der Morgenkälte
auf "Betriebstemperatur" bringen. Den Speicher bewies
das Team mit sechs toten Hornissen: Sie schalteten sie wie
Batterien hintereinander und konnten so eine Digitaluhr betreiben.
Quelle:
wsa
Kommentar: Diese
Forscher haben Null Respekt vor der Natur. Tierversuche
wie diese an Hornissen sind ohne Widerspruch abzulehnen.
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