Arnold Ehret, dem großen deutschen Fasten- und Rohkostpionier gewidmet, der schon vor 100 Jahren den Naturweg erkannte!


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  19.07.03  
  Tiere können Krebs riechen  
 

Foto: Tiere erschnüffeln Krebszellen

Man nennt ihn auch die "Supernase", es gibt kaum etwas, das seine feine Nase nicht aufspürt. Ob Drogen im Auto oder Spregstoff in Gebäuden, unsere Hunde finden fast alles. Ein Hund besitzt vierzimal so viele Riechzellen wie der Mensch.
 
 

Wissenschafter von der Universität Cambridge bilden derzeit in einem Versuchsprojekt gezielt Hunde aus, die ausUrinproben von Patienten anzeichen von Krebszellen aufspüren können. Insbesondere Prostatakrebs soll so frühzeitig erkannt werden. Diese Krebsart produziere Eiweiße, die in Blut und Urin nachgewiesen werden können.

In den USA erschnüffelte ein Schnauzer verschiedene Hautkrebsproben. Anschliessend sollte er an einem Patienten einen vom Arzt als gutartig erkanntes Muttermal inspizieren, doch die Spürnase war anderer Meinung. Nach einer Gewebeprobe stellte sich heraus, dass "Dr. Bello" Recht hatte. Der Patient war an schwarzem Hautkrebs erkrannkt. Der Krebs war aber noch in einem so frühen Stadium, dass der Hautarzt diesen noch nicht erkennen konnte.

Auch bei weiteren Krebserkrankungen (Brust, Lunge), Hirnkrankheiten wie Epilepsie oder bei Schlaganfallpatienten könnten die Hunde nach Ansicht von Experten als «Frühwarn-Nasen» wertvolle Dienste tun.

Besonders geeignet sind Hunde mit langen Schnauzen, weil sie am besten riechen, zum Beispiel Schäferhunde oder Cockerspaniel, aber auch Bernhardiner.

 
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