Wissenschafter
von der Universität Cambridge bilden derzeit in einem
Versuchsprojekt gezielt Hunde aus, die ausUrinproben
von Patienten anzeichen von Krebszellen aufspüren können. Insbesondere
Prostatakrebs soll
so frühzeitig erkannt werden. Diese Krebsart produziere Eiweiße,
die in Blut und Urin nachgewiesen werden können.
In den USA erschnüffelte ein Schnauzer
verschiedene Hautkrebsproben. Anschliessend sollte er an einem Patienten
einen vom Arzt als gutartig
erkanntes Muttermal inspizieren, doch die Spürnase war anderer Meinung.
Nach einer Gewebeprobe stellte sich heraus, dass "Dr. Bello" Recht
hatte. Der Patient war an schwarzem Hautkrebs erkrannkt. Der Krebs
war aber noch in einem so frühen Stadium, dass der Hautarzt diesen
noch nicht erkennen konnte.
Auch bei weiteren Krebserkrankungen (Brust, Lunge),
Hirnkrankheiten wie Epilepsie oder bei Schlaganfallpatienten könnten die Hunde
nach Ansicht von Experten als «Frühwarn-Nasen» wertvolle
Dienste tun.
Besonders geeignet sind Hunde mit langen Schnauzen, weil sie am besten
riechen, zum Beispiel Schäferhunde oder Cockerspaniel, aber auch
Bernhardiner.